Kieler Fabian Wolf feiert größten Erfolg seiner Karriere auf Sylt
Der 28-jährige Deutsche fährt im Slalom des Citroën Windsurf World Cups auf den zweiten Platz
Matteo Iachino aus Italien gewinnt den Super Grand Slam
Sylt – Fabian Wolf hat den traditionsreichen Citroën Windsurf World Cup Sylt auf dem zweiten Rang im Foil Slalom beendet. Nachdem der 28-jährige in den letzten Tagen für ordentlich Furore auf der Nordseeinsel gesorgt hatte, sollte es heute nicht ganz für den Gesamtsieg reichen. In den letzten Wettkampftag als Führender und mit den meisten Rennsiegen gestartet – drei Siege aus sieben Rennen – hatte das achte Rennen eine überraschende Wendung parat. Nachdem der Kieler bislang in allen Rennen bis ins Finale gefahren war und ausschließlich Platzierungen in den Top 4 erreicht hatte, stürzte er ausgerechnet im letzten Rennen im Halbfinale und verlor so wichtige Punkte im Kampf um den World Cup-Sieg. Noch ärgerlicher: der deutsche Teamkollege Nico Prien war nach einem Fahrfehler direkt vor ihm gestürzt, Wolf konnte nicht mehr ausweichen und musste abspringen. Dem bis dato Zweitplatzierten und fünffachen Weltmeister Matteo Iachino aus Italien reichte dann ein dritter Platz im Finallauf, um alles klar zu machen und sich im finalen achten Rennen an die Spitze der Gesamtwertung zu setzen. Für Fabian Wolf ist der zweite Platz nichtsdestotrotz der größte Erfolg seiner Karriere und ein deutliches Signal an die internationale Konkurrenz. Dritter wurde Amado Vrieswijk aus Bonaire.
„Gerade ist es eine Mischung aus Stolz und ein bisschen Traurigkeit. Ich kann auf jeden Fall stolz auf mich sein, wie ich über die ganze Woche abgeliefert habe. Bin wirklich bis zum letzten Rennen um den Sieg mitgefahren. Es so am Ende zu verlieren, ist natürlich schade und habe es am Ende leider nicht beeinflussen können. Das gehört aber dazu und ich glaube, ab morgen überwiegt der Stolz. Das Event war mega und vielen Dank an alle, die mich hier unterstützt haben“, so Fabian Wolf nach dem letzten Rennen.






















