Bremer Lennart Neubauer ist Windsurf-Weltmeister

Der 22-jährige gewinnt auf Sylt und sichert sich ungeschlagen den WM-Titel

Sylt. Nun steht es fest: Lennart Neubauer heißt der Sieger des diesjährigen Citroën Windsurf World Cup Sylt im Freestyle. Nicht nur gewinnt er das größte Windsurfevent der Welt in der so spektakulären Disziplin Freestyle, der 22-jährige ist somit zum zweiten Mal in seiner noch jungen Karriere Windsurf-Weltmeister. Der in Bremen geborene Neubauer hatte sich bereits am vergangenen Mittwoch in eine optimale Ausgangslage gebracht, nachdem er die Single Elimination mit höchst spektakulären Tricks und Sprüngen vor Dieter Van Der Eyken (BEL) und Takumi Moriya (JPN) gewinnen konnte. Und dabei vor allem mit den traditionell wechselhaften und schwierigen Bedingungen auf der Nordsee am besten zurechtkam.

Die geplante Double-Elimination (Rückrunde) konnte am heutigen Samstag aufgrund der nicht ausreichenden Bedingungen nicht mehr stattfinden. Neubauer krönt sich damit in dieser Saison ungeschlagen zum Freestyle-Weltmeister. Schon beim einzig anderen World Cup-Stopp auf Fuerteventura ließ er die Konkurrenz mit absoluten Weltklasseleistungen hinter sich. Zwei von zwei Worldcup-Siege also für Neubauer, eine mehr als verdiente Weltmeisterschaft 2026. Und auch die noch ausstehende Rechnung mit Dauerkonkurrent Caers konnte der auf Naxos aufgewachsene Windsurfer begleichen. Im Vorjahr schnappte jener Belgier Yentel Caers ihm den Titel auf Sylt vor der Nase weg und ging als Weltmeister nach Hause. Für Caers sprang in diesem Jahr der dritte Platz heraus, Vizeweltmeister ist der Schweizer Balz Müller.

„Es ist wirklich unglaublich. Als ich zehn war, habe ich mir das erste Mal gesagt, mein Ziel ist es Weltmeister zu werden. Bis vor ein paar Jahren habe ich gar nicht geglaubt, dass es erreichbar ist. Irgendwann, als ich dann vor ein paar Jahren das erste Mal hier auf Sylt das Event gewonnen habe, dachte ich, vielleicht ist es doch nicht unmöglich. Es hat dann in 2024 geklappt und jetzt mein zweiter WM-Titel, das ist unfassbar“, so Lennart Neubauer sichtlich emotional kurz nach der Verkündung.

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